Den aktuellen Umständen geschuldet, führten die Freien Wähler Walldürn e.V. ihre letzte Versammlung in diesem Jahr wieder online durch. Diese Form der Mitgliederversammlung ist inzwischen gut eingespielt und wird erfolgreich praktiziert.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende, Ramona Paar, standen zunächst vereinsinterne Angelegenheiten auf der Agenda. Anschließend informierte sie umfassend über das neu installierte Netzwerk Vereine-Stadt und die sich daraus ergebenden Folgerungen für die Vereinsarbeit.

Breiten Raum nahm in der Besprechung die Verkehrssituation in der neu gestalteten Unteren Vorstadtstraße ein. Erstaunt nahmen die Freien Wähler schon vor längerer Zeit zur Kenntnis, dass eine verbesserte bzw. veränderte Zuführung der Radfahrer in die Innenstadt im Gemeinderat diskutiert wird. Eine Diskussion, die aus Sicht der Freien Wähler unnötig wäre, hätte man bereits in der Planung die Vorschläge der Freien Wähler, damals noch im Gemeinderat vertreten, aufgegriffen oder zumindest einmal als Alternative betrachtet. Aber der von Ramona Paar und Johann Ziegltrum umfassend ausgearbeitete und zielführende Vorschlag, Kfz und Fahrradverkehr einvernehmlich in die Stadt zu führen, wurde  abgelehnt. So muss nun der Radverkehr auf einer wichtigen Zufahrt in die Stadt fast im Zickzack um Bäume und Stellplätze herumfahren, was nicht ungefährlich ist. Leider genießt damit der Autoverkehr hier weiterhin Priorität.Dies entspricht auch nicht dem im Zuge der Städtebaulichen Feinplanung erstellten neuen Verkehrskonzeptes, das u.a. für Fußgänger und Radverkehr Verbesserungen zum Ziel hat.

 

Im Zuge der Gestaltung des Parkplatzes der neuen Sporthalle an der Grundschule wurden Blumenkästen aufgestellt. Aus Sicht der Freien Wähler sind diese nicht nur wenig geschmackvoll, sondern behindern auf den anliegenden Parkplätzen z.B. auch das Öffnen der Kfz-Türen. Der Sinn dieser Blumenkübel, und das sehen offensichtlich auch viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt so,  erschließt sich der Wählergemeinschaft nicht. An dieser wie auch an einigen anderen derart gestalteten Stellen in der Stadt wäre weniger mehr gewesen.

 

Die Absage der Feierstunde zum Volkstrauertag kam für die Freien Wähler überraschend. Gelang es doch in vielen umliegenden Gemeinden, diesen Tag würdig und im Einklang mit den gültigen Coronabestimmungen zu begehen. Gerade einer Garnisonsstadt hätte es gut angestanden, diesen Gedenktag angemessen zu begehen. Eine Notwendigkeit darauf zu verzichten war nicht zu erkennen, so der Ehrenvorsitzende Johann Ziegltrum, vor allem da die Veranstaltung traditionell im Freien stattgefunden hätte. Im Gegenteil wird diese Art der Erinnerungskultur von den Freien Wählern als wichtig erachtet.

 

Berichte zur aktuellen Lage in den Ortsteilen durch Ortsvorsteher Stephan Blum, Gottersdorf und Timo Link aus Reinhardsachsen beendeten das durchwegs informative Treffen.



 


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