21. Mai 2019

Zum FNP 2030 des GVV Hardheim-Walldürn haben die Freien Wähler bereits mehrfach, zuletzt am 4.9.2018, fristgerecht Stellung genommen.

Bei allen Flächenausweisungen favorisieren wir die Nutzung innerörtlicher Potenziale und die Umnutzung von Leerständen. Qualitativ gute Nachverdichtung, einladende Plätze und Freiräume schaffen gute Nachbarschaft, z.B. auch in nutzungsgemischten Quartieren.

Generell soll – egal ob Wohn- oder Gewerbeflächen – nach dem Grundsatz der bedarfs-gerechten Erschließung gehandelt werden. Gute Beispiele dafür sind Leinenkugel oder Neuer Wasen, Flächen, die wir immer unterstützt haben. Am Herzen liegen uns z.B. noch die Flächen „Roter Weg“ bis zur Kaserne, Auf der Heide oder gegenüber der Leinenkugel.

Auch sonst klaffen viele Lücken in allerbesten erschlossenen Lagen.

Dem ungebremsten Flächenfraß aufgrund eines Überbietungswettbewerbs der Kommunen

um jeden möglichen Einwohner – bevorzugt junge Familien – ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht entgegen zu wirken. Versiegelung und Landschaftsverbrauch sind irreversibel. Umfangreiche Erschließungs- und Unterhaltungsmaßnahmen belasten Stadtkassen und Personal.

Die mangelnde Verkaufsbereitschaft der Privateigentümer darf kein Argument sein für das Ausweichen auf die grüne Wiese, die auch nicht in öffentlicher Hand ist. Zudem werden umfangreiche Ausgleichsflächen benötigt.

Für den Erhalt des gewachsenen Charakters und der Lebensqualität der Ortsmitten ist die dauernde Anstrengung für die Innenentwicklung ohne Alternative.

Wir lehnen neue Erschließungen nicht generell ab, aber gerade wegen der Verantwortung zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen stehen wir der weiteren Umwandlung des Vorderen Wasens ablehnend gegenüber.

 


5. Mai 2019

Ramona Paar, Walldürn

58 Jahre, verheiratet, 1 Kind, Innenarchitektin

Gemeinderätin,

Landesvertreterin der Architektenkammer BW

„Dinge hinterfragen und für sinnvolle Ziele Kräfte bündeln.“

 

Timo Link, Walldürn-Reinhardsachsen

42 Jahre, 3 Kinder, Informatikkaufmann

Ortschaftsrat, Vorstandschaft Freie Wähler Walldürn,

Vorsitzender des Vereins zur Förderung Jugendlicher im Pferdesport Reinhardsachsen

„Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Heimat für junge Familien lebenswert bleibt und noch attraktiver wird.“

 

Jürgen Meidel, Walldürn-Gottersdorf

52 Jahre, ledig, Arbeiter

Ortschaftsrat

„Weniger reden, mehr machen!“

 

Stephan Blum, Walldürn-Gottersdorf

50 Jahre, verheiratet, Technischer Betriebswirt (IHK)

„Ich stehe für Wir-Gefühl, Offenheit und Vielfalt.

Für gemeinsamen Erfolg in einer sich verändernden Welt.“

 


5. Mai 2019

Für den Wohnbezirk Rippberg-Hornbach

 

Heiko Schmidt , 36 Jahre, verheiratet ,2 Kinder 

Elektromeister

 

Für den Wohnbezirk Gottersdorf

Stephan Blum, 50 Jahre, verheiratet

Technischer Betriebswirt (IHK)

„Ich stehe für Wir-Gefühl, Offenheit und Vielfalt.

Für gemeinsamen Erfolg in einer sich verändernden Welt.“

 


5. Mai 2019

 

Jürgen Meidel, 52 Jahre, ledig , Arbeiter

„Weniger reden, mehr machen.“

 

 

Stephan Blum, 50 Jahre, verheiratet

Technischer Betriebswirt(IHK)

„Ich stehe für Wir-Gefühl, Offenheit und Vielfalt.

Für gemeinsamen Erfolg in einer sich verändernden Welt.“

 

Gina Bodirsky, 25 Jahre, ledig

Polizeibeamtin

„Die junge Generation ist die Zukunft des Dorfes. Deshalb möchte ich aktiv mitwirken.“

 

Thomas Kirchgeßner,53 Jahre,verheiratet, 2 Kinder,

Energieanlagenelektroniker

„Für zufriedene Bürger und eine gute Dorfgemeinschaft.“

 


5. Mai 2019

An

den Verbandsvorsitzenden des

GVV Hardheim-Walldürn und

Bürgermeister der Stadt Walldürn

Herrn Markus Günther

Hauptstraße 27

74731 Walldürn                                                                                 Walldürn, 23.4.2019

 

Betrifft: Nicht-öffentliche Informationsveranstaltung bzgl. Gefahrenpotential für den   Luftverkehr am Verkehrslandeplatz Walldürn am 26.März 2019 in Walldürn – Entbindung von der Schweigepflicht

 

Sehr geehrter Herr Verbandsvorsitzender und Bürgermeister Günther,

während der Veranstaltung wurde vom Versammlungsleiter ,Herrn Bürgermeister Rohm (in Vertretung des Verbandsvorsitzenden wegen Erkrankung) mehrfach auf die Nichtöffentlich-keit der Sitzung und infolgedessen auf die Pflicht zur Verschwiegenheit der Teilnehmer/-innen hingewiesen.

Jedoch konnte man bereits am 28.3.19 ausführlich über die Sitzungsinhalte in der Zeitung lesen, es folgten mehrere Leserbriefe z.B. am 5.4.19.

Aus unserer Sicht war die Veranstaltung wichtig, vom Ablauf her aufschlussreich ,aber auch längst überfällig. Warum sie nicht-öffentlich abgehalten wurde, haben wir nicht verstanden. Die Gemeindeordnung BW sagt dazu: „Nichtöffentlich darf nur verhandelt werden,wenn es das öffentliche Interesse oder berechtigte Interessen Einzelner erfordern.“

Da es um die Präsentation von Analysen zum bereits umfangreich behandelten Konflikt zwischen Verkehrslandeplatz und den WEA´s Kornberg ging und eine Informationsveranstaltung zum gleichen Thema in Hardheim öffentlich war, sehen wir die Voraussetzungen für Nichtöffentlichkeit hier nicht gegeben.

Wir fordern Sie also auf, die betroffenen Gemeinderäte*innen von der Schweigepflicht bzgl. der o.g. Veranstaltung zu entbinden.

Mit freundlichen Grüßen

Ramona Paar, Stadträtin         Helmut Kubin, Stadtrat