Zu einem routinemäßigen und für interessierte Bürger offenen Meinungsaustausch noch einmal vor der Sommerpause, trafen sich die Freien Wähler Walldürn e.V..

Wenngleich derzeit ohne Mandat im Gemeinderat, sehen die Freien Wähler weiterhin Möglichkeiten, sich in das kommunale Geschehen einzubringen.

Die Teilnehmer wurden zunächst von der Vorsitzenden, Ramona Paar, über die aktuelle Entwicklung ausgewiesener Baugrundstücke in Gottersdorf, Reinhardsachsen und in der Kernstadt informiert. Grundsätzlich, so Paar, sind ausreichend Grundstücke vorhanden, sowohl aufgrund neuer Erschließungen als auch zahlreicher Baulücken. Kostensteigerungen, Zinsaufwendungen, Lieferschwierigkeiten und Handwerkermangel führen aktuell sogar zur Rückgabe von Grundstücken. Die Stadt sollte deshalb eine maßvolle bedarfsgerechte Flächenpolitik verfolgen.

Breiten Raum nahm diesmal in der Diskussion die Innenstadtentwicklung ein. Besonders der geplante Neubau eines Mehrfamiliengebäude im Bettendorfring sorgte für reichliche Gesprächsstoff. Aus Sicht der Freien Wähler scheint die verkehrstechnische Anbindung nicht den notwendigen Anforderungen zu entsprechen (Prügelgasse). Insgesamt, so die allgemeine Auffassung, sollten die Verantwortlichen grundsätzlich darauf achten, dass die städtebauliche Einbindung und Gestaltung von neuen Gebäuden, aber auch von Bestandsgebäuden, zum einen Rücksicht auf historische Gegebenheiten nimmt als auch zeitgemäßen städtebaulichen Anforderungen Rechnung trägt.

Sehr kritisch sehen die Freien Wähler das Wiederaufleben des Kreiselthemas an der Buchener Straße. In den öffentlich einsehbaren Sitzungsunterlagen zur Gemeinderatssitzung am 26.Juli ist die finanzielle Seite des geplanten zweijährigen Testbetriebes des Minikreisels dargestellt. Für die Freien Wähler passt die hohe überplanmäßige Ausgabe nicht in die aktuelle Zeit.

Bei dem im September geplanten Lichterfest, wollen die Freien Wähler wieder einmal an die Öffentlichkeit gehen und ihre Ideen zur Kommunalpolitik den Wählerinnen und Wählern vorstellen und für sie werben. Sicherlich wird dabei auch die Anregung für ein Jugend-parlament eine Rolle spielen.

Der Ortsvorsteher von Gottersdorf, Stephan Blum (Freie Wähler), berichtete über die letzten Ereignisse aus dem Höhenort und verwies dabei auf die umfassende Berichterstattung in den lokalen Medien.

Eine allgemeine Aussprache beendete das durchweg informative Treffen.

 



 


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